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AUTOMOBILINDUSTRIE

dynaMigs.net-Migrationsmethoden

Große Aufgaben verlangen kompetente Partner

Umzug von 8 Petabyte innerhalb eines Jahres in 20 Ländern

Ein deutscher Automobilkonzern erneuerte seine gesamten NAS-Server von Dell-EMC VNX zu Dell-EMC Unity. Es musste ein Partner gefunden werden, der über 380 Frames mit mehr als 2000 virtuellen Servern in kürzester Zeit ohne lange Downtime bewegen kann. Das Unternehmen legte großen Wert auf Datenvalidierung und Verifikation.

Herausforderungen
Umlautprobleme
  • Umlautprobleme durch unterschiedliche Codepages: Da Umlaute historisch gesehen unterschiedlich dargestellt wurden, sind in Altbeständen Kollisionen und Fehldarstellungen unvermeidlich; speziell auch im Multiprotokollumfeld oder bei Umstellung auf NFSv4.
  • Bei der Konversion „blähten“ sich Umlaute auf und erzeugten illegale Dateinamen (zu lange Bezeichnungen).
  • Häufigkeit: Sehr hoch (ca. 10% der NFS-Migrationen)
Exports bei der Umstellung von NFSv3 auf NFSv4
  • Die Rechtemodelle beider Versionen unterschieden sich grundlegend.
  • Bei verschachtelten Exports musste der Zugriff der Clients bei jedem darüber liegenden Export berücksichtigt werden.
  • Auch die Rechte im Dateisystem spielten eine Rolle und mussten angepasst werden.
  • Häufigkeit: Hoch (ca. 1% der NFS-Migrationen)
Kalte Datenbestände
  • Einige Applikationen (z.B. SAP) erzeugten hunderte Millionen von Files, die nicht klassisch migrierbar waren.
  • Directories mit mehreren Millionen Files waren auf einer VNX so gut wie nicht ansprechbar (das Auflisten der Dateien pro Verzeichnis kann Stunden dauern).
  • Linkloops führten zu abgebrochenen Kopierläufen.
  • Fehlerhafte Applikationen erzeugten riesige Datenstrukturen mit hoher Verschachtelungstiefe. Auf diese konnte nicht mehr zugegriffen werden.
  • Massiver Einsatz von Hardlinks unter NFS (Das FS hatte zwar „nur“ 25 Millionen Files, das Kopiertool fand 170 Milliionen Dateien).
  • Häufigkeit: Überall
DFS-Links
  • Da Unterverzeichnisse gleichzeitig Ziele von (D)DFS-Links waren, mussten alle Quellsysteme, die auf das Ziel verlinken, abgeändert werden.
  • Setzt das Quellsystem Widelinks ein, so müssen diese zunächst gefunden und in DFS-Links übersetzt werden. Das Auffinden der Widelinks gestaltet sich mitunter sehr schwierig.
  • Wird zielseitig in ein DFS-Namespace kopiert, so besteht die erhebliche Gefahr, dass während des Kopierens Datenbestände gelöscht oder verändert werden, die zunächst nicht mit dem zu kopierenden Datenbestand in Verbindung zu stehen scheinen.
  • Häufigkeit: Hoch (ca. 10% der CIFS-Migrationen)
Caching-Effekte
  • Windows cached während eines Kopiervorganges größere Teile der Daten, ohne dass das Kopiertool dies beeinflussen kann. Tritt eine Netzwerk-Instabilität auf, wird das Zielfile korrupt geschrieben. Da Zeitstempel und Dateigröße mit dem Quellobjekt übereinstimmen, wird die Datei auch nicht erneut kopiert und verbleibt fehlerhaft auf dem Ziel.
  • Das Problem ist protokollimmanent und unvermeidbar.
  • Häufigkeit: Hoch (ca. 1% der CIFS-Migrationen)
Lösungen
  • IP-Replikation (Blockbased Copy der Filesysteme des VDMs)
  • IMT (Unity Inband Migration Tool): Migration ohne Downtime, soweit anwendbar
  • klassische File-basierte Migration
  • eigens entwickeltes Scanntool zur Datenvalidierung und Datenbereinigung
  • Entwicklung eines Exportgenerators und -validators
  • Detektion von Problemen und Fehlern im Vorfeld
  • spezielle Loganalyse erkennt Caching-Effekte
Vorteile
  • fehlerfreie und sichere Migration der Datenbestände
  • planbarer Projektverlauf
  • Migrationsenvironment für spätere Migrationen zur Verfügung gestellt
  • regelmäßige Wartung und Support
  • detaillierte Change-Planung und -Kommunikation während und nach der Migration
  • Tools zur Erfassung und Überwachung der Neusysteme
  • dokumentierte Datenvalidierung
  • Kostenreduktion durch Einbindung eines Offshore-Teams